Willkommen beim AIV!

Als regionaler Verband für Architekten und Ingenieure verschiedener Fachrichtungen ist der Architekten- und Ingenieurverein Mark Sauerland seit 100 Jahren aktiv.

Unsere Mitglieder engagieren sich hier, weil sie von ihrer Verantwortung für die Gestaltung der Umwelt überzeugt sind. Unser Ziel ist es daher, Kompetenzen zu bündeln und mit unseren Ideen die heimische Baukultur zu fördern.

Mehr zum AIV Mark-Sauerland

Termine 2017

Aktuelle Termine auf einen Blick: 
Di., 11.07.. Freihandzeichen in Maste-Barendorf mit Prof. Thulesius
Mi.,13.09.. Fachvortrag "Fachwerkhaussanierung"
Fr., 22.09 DAI-Tag in Münster
2.-3.10. Exkursion Denkmalkunst Hann.-Münden
Mi., 15.11. Vortrag "Wie funktioniert Kommunalpolitik?"
Di., 28.11. Informationsveranstaltung "Caparol"
Mi., 12.12.. Weihnachtsfeier
   
 

Der blaue Tisch

Die Veranstaltungsreihe “Blauer Tisch” wird im Jahr 2017 fortgesetzt.

Die Veranstaltungsorte und Anfangszeiten werden rechtzeitig durch gesonderte Einladung mitgeteilt.

Weitere Informationen und Pressestimmen

Tour de Münsterland

Der AIV radelte von Schloss zu Schloss

 

Die Mitglieder des AIV Mark-Sauerland e.V. haben am 19.07.2014 bewiesen, dass sie nicht nur baulichen Sachverstand besitzen, sondern sich auch sportlich auf dem Fahrrad bewegen können. Anlaufpunkte der diesjährigen AIV-Fahrradtour waren die großen Schlösser des Münsterlandes, die durchweg von großer architektonischer und baugeschichtlicher Bedeutung sind.

 

Dabei war das Tagesprogramm nicht gerade anspruchslos. Bei sonnigem Wetter startete die Tour am Schloss Cappenberg, um von hier aus das südöstliche Münsterland radelnd zu erobern. Wie man auf dem Foto gut erkennen kann, haben sich die Mitglieder des AIV auf diese „Eroberung“ stil- und vorbildgerecht eingestimmt. Das zu bewältigende Tagessoll betrug immerhin etwa 50 km.

 

Die nächste Station war das Schloss Nordkirchen,das sogenannte „westfälische Versailles“.Wo innerhalb der Woche junge Leute Steuerrecht pauken müssen, konnten wir die gepflegte Architektur und ein ebenso gepflegtes Mittagessen genießen. Hier zeigte sich das Münsterland von seiner besten Seite.

 

Gestärkt begaben sich die Radler dann auf die Reise zum nächsten Höhepunkt, dem Schloss Westerwinkel. Auch hier erwarteten uns wieder gute Architektur und leckere Erfrischungen. Die waren auch dringend notwendig, denn das Fahrerfeld zog sich bei etwa 30 °C mittlerweile ein wenig in die Länge. Einzelne verirrten sich sogar auf abgesperrte Waldwege, wussten sich aber dank GPS zu helfen.

 

Doch der AIV lässt keines seiner Mitglieder auf der Strecke zurück. Gelegentliche technische Mängel wurden mit vereinter Ingenieurskunst kompetent behoben.

 

Den Abschluss bildete der Marktplatz in Werne. Diesen Ort nutzten die erschöpften Radler für eine willkommene Abkühlung, sei es innerlich (Eisbecher – siehe Foto) und/oder äußerlich (Sprung in den Marktbrunnen – auf kompromitierende Fotos wird an dieser Stelle mit Rücksicht auf die betroffenen Personen …leider … verzichtet).

 

Ein ganz besonderer Dank gilt natürlich unserem Mitglied Dipl.-Ing. Werner Remscheid. Dank seiner akribischen Vorbereitung und fachkundigen Führung hat der AIV-Rennstall das Ziel komplett und unversehrt erreicht.

 

Wir freuen uns schon jetzt auf die AIV-Fahrradtour 2015 !

 

Dipl.-Ing. Georg Thomys

2. Vorsitzender AIV Mark-Sauerland

 

Fotos der Veranstaltung finden Sie hier.

 

Das Resümee als PDF.

02.06.2014 Burg Altena - Spargelessen und Kurzvorträge

Zu einer liebgewonnenen Tradition des AIV Mark-Sauerland e.V. hat sich das alljährliche Spargelessen samt Kurzvorträgen im Frühsommer entwickelt. In diesem Jahr haben wir uns aus aktuellem Anlass die Burg Altena als Ziel ausgesucht. Deren Geschichte ist eng mit der Grafschaft Mark verbunden und spielt somit auch für die Namensgebung unseres Vereins eine gewisse Rolle.

 

Doch nicht allein der Blick in die mittelalterliche Vergangenheit der Burg, sondern die aktuellen baulichen Entwicklungen sind der Grund unseres Besuches in Altena: der neue „Erlebnisaufzug von der Altstadt Altena zur Burg“, der erst Ende April dieses Jahres mit einem großen Fest eröffnet wurde. Er ist als ein Vorzeigeprojekt der „Regionale Südwestfalen 2013“ mittlerweile deutschlandweit bekannt geworden. Überhaupt hat sich in Altena in letzter Zeit viel getan: auch die neugestaltete Uferpromenade entlang der Lenne lädt erfolgreich zum Flanieren und Verweilen ein.

 

Das mit Cortenstahl ausgekleidete Tor mitten in der Fußgängerzone von Altena ist der städtebaulich markante Beginn eines „Erlebnisparcours“ zum Burgaufzug. Das Eingangsgebäude stellt ein hochmodernes Element in der ansonsten pittoresken Innenstadt dar, von dem man sich eine Aufwertung der Aufenthaltsqualität und eine Steigerung der Besucherzahlen verspricht. Insbesondere für mobilitäts-eingeschränkte Personen ist der Besuch der Burg Altena nun wesentlich einfacher.

 

Direkt am Eingang wurden wir von Frau Daria Fikus in Empfang genommen, die uns eine informative Einführung über den Erlebnisaufzug gab. In dem rund 90 m langen Zugangsstollen erlebten wir dann mittels 6 interaktiver Stationen eine lehrreiche und unterhaltsame Multimediashow: aus einem lebendigen Portrait-Gemälde ließen wir uns vom – fiktiven – Burgherrn Dietrich samt frecher Fledermaus begrüßen und erlebten einige Sagen-Figuren und sonstige Bewohner der Altenaer Unterwelt.

 

Auch mussten wir über – ebenfalls fiktives – Wasser laufen, wobei Wellen und Fische auf unsere Schritte reagierten. Im Aufzug selbst trafen wir einige dieser „Freunde“ wieder, denn sie wollten mit uns in 35 Sekunden zum Burghof hochfahren; sie „klammerten“ sich am Aufzug fest.

 

Danach wurden wir direkt in die im 12. Jahrhundert erbaute Burg Altena (sicherlich eine der schönsten Hochburgen Deutschlands) hineingeführt. Hier befindet sich auch die allererste deutsche Jugendherberge von 1914.In mittelalterlicher Manier mussten die AIV-Mitglieder den Burghof mit höchstem körperlichen Einsatz “erobern”, denn den Schlüssel wollte der Burgherr anscheinend nicht freiwillig herausgeben ...

 

Und fast wie damals im Mittelalter erwarteten uns im Burghof dann die Burgfräulein mit einem delikaten Erfrischungstrunk und einem zünftigen Festessen im hochherrschaftlichen Rittersaal. Den Ausklang des Abends bildete dann das eigentliche Spargelessen mit Kurzvorträgen.

 

Gastredner des ersten Vortrags waren Dipl.-Ing. Sebastian Jülich und Dipl.-Ing. Reiner Pfotenhauer, die mit einem spannenden, bebilderten Projektbericht über den Bau des Erlebnisaufzugs referierten. Von besonderem Interesse waren hierbei nicht nur die gelungenen architektonischen Elemente des Aufzugs samt der beeindruckenden Multimedia-Technik, sondern auch die aus dem Bergbau entlehnte Bauweise des Aufzugsschachtes. Ein Regionale-Projekt wie der Erlebnisaufzug kann einer im Strukturwandel befindlichen Stadt wie Altena wichtige Impulse und Synergieeffekte bringen und stellt somit eine echte Bereicherung für die Stadtentwicklung dar, die auch anderen Städten als Vorbild dienen kann.

 

Im zweiten Beitrag referierte unser Mitglied Dipl.-Ing. Horst Bremer über eines der größten staatlichen Finanz-Probleme der letzten und kommenden Jahre, nämlich die zunehmenden Schäden an deutschen Autobahnbrücken. Der Grund für die teils massiven Schäden ist darin zu suchen, dass in der "Hochzeit" des Brückenbaus nicht mit den heutigen Verkehrsmengen und -lasten gerechnet wurde. Erst später führten neue Erkenntnisse in der Betontechnologie und die daraus folgenden Bemessungs-Regeln insbesondere im Spannbeton-Bereich zu anderen Lösungen. Die älteren Brücken sind zwar seinerzeit regelgerecht bemessen bzw. konstruiert worden und brechen daher nicht plötzlich zusammen, sie benötigen aber einen seit Jahren vernachlässigten erheblichen Unterhaltungsaufwand. Deshalb ist es heute richtiger, Brücken mit größeren Schadensbildern durch Neubauten zu ersetzen.

 

In diesem Zusammenhang weist der AIV Mark-Sauerland e.V. auf einen weiteren interessanten Termin für seine Mitglieder hin: am 12.11.2014 findet voraussichtlich eine Baustellenbesichtigung des Neubaus der Lennetalbrücke im Zuge der A45 statt.

 

Geistig wie kulinarisch verwöhnt wurde dann der Heimweg “burgbergabwärts” angetreten. Der AIV Mark-Sauerland e.V. dankt allen an der Organisation dieser gelungenen Veranstaltung beteiligten Personen, insbesondere aber der Schlossgastronomin Cindy Tauber und ihrem Team für die liebevolle Bewirtung und den äußerst schmackhaften Spargel.Bedanken wollen wir uns auch beim leitenden Planer des Stadt-Bauamtes Altena, Herrn Roland Balkenhol, der den „montäglichen“ Sondertermin und den Blick „hinter die Animationen“ erst möglich gemacht hat.

 

 

Dipl.-Ing. Georg Thomys

2. Vorsitzender AIV Mark-Sauerland

 

Fotos der Veranstaltung finden Sie hier.

 

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21.03.2014 Führung durch die Liebfrauenkirche in Hagen-Vorhalle

Eine ganz besondere architekturhistorische Führung durch die Vorhaller Liebfrauenkirche konnte der AIV Mark-Sauerland e.V. seinen Mitgliedern am Freitag 21.03.2014 anbieten.Kunstlehrer i.R. Benno Schmolke bot einen spannenden Einblick in die bisweilen unterschätzte Vorhaller Bau- und Kunstgeschichte.

 

Die katholische Liebfrauenkirche entstand 1911/12 als dreischiffige neuromanische Basilika nach Plänen des Architekten Carl Pinnekamp. Sie ist somit zwar eine Kirche des ausklingenden Historismus, doch zeugen sehr viele Ausstattungsdetails von einer deutlichen Hinwendung zum Jugendstil. Gebäude und Inneneinrichtung bilden dabei ein Gesamtkunstwerk, das die Kriege glücklicherweise unzerstört überstand.

 

Die individuell gestalteten Altäre sind Zeugen der Künstler und Kunsthandwerker der sogenannten "Wiedenbrücker Schule". In ihnen zeigt sich der Übergang von historischen Vorbildern zum zeitgenössischen Jugendstil. Zahlreiche liebevoll ausgeführte Details (z.B. die wiederholte Verwendung von Rosenornamenten) verweisen direkt oder indirekt auf den Bezug der Liebfrauenkirche zu Maria - wie der Name der Kirche ja bereits andeutet.

 

Von besonderer kunstgeschichtlicher Bedeutung sind auch die Wandgemälde aus den Jahren 1934-36, denn in dieser Zeit war die Förderung kirchlicher Kunst bekanntlich „unerwünscht“. Die Generalrenovierung von 1986 hat die Liebfrauenkirche als eine der kunsthistorisch interessantesten und schönsten Kirchen in Hagen bewahrt, besonders ist hierbei auf die neu gestalteten Kirchenfenster hinzuweisen.

 

Nach den ästhetischen und geistigen Erfahrungen in der Liebfrauenkirche fand der Nachmittag seinen geselligen Ausklang im rustikalen Vorhaller Vereinshaus. Die Mitglieder des AIV waren nach der Veranstaltung positiv überrascht von den interessanten „Entdeckungen“ im oft zu Unrecht unterschätzten Stadtteil Vorhalle.

 

Dipl.-Ing. Georg Thomys

2. Vorsitzender AIV Mark-Sauerland

 

Fotos der Veranstaltung finden Sie hier.

 

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Geschäftsstelle AIV-MS

Frau Anna Kramps
B.Sc. Architektur
Vorhaller Straße 42
58089 Hagen
Tel.: 02331-7397902

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