Willkommen beim AIV!

Als regionaler Verband für Architekten und Ingenieure verschiedener Fachrichtungen ist der Architekten- und Ingenieurverein Mark Sauerland seit 100 Jahren aktiv.

Unsere Mitglieder engagieren sich hier, weil sie von ihrer Verantwortung für die Gestaltung der Umwelt überzeugt sind. Unser Ziel ist es daher, Kompetenzen zu bündeln und mit unseren Ideen die heimische Baukultur zu fördern.

Mehr zum AIV Mark-Sauerland

Termine 2019

Aktuelle Termine auf einen Blick: 
Do., 25.04.. "Reformwohnungsbau", Vortrag von Prof. Sonne
Mi., 08.05. "Haftungsrisiken für Architekten und Ingenieure", Vortrag von Dr. A. Schulte
Do., 16.05. Filmreihe zum Bauhaus-Jahr: Film am Bauhaus, Emil Schumacher Museum
Mi., 22.05. Spargelessen mit Vortrag: "Ein Leben zwischen Mekong und Volme"
Fr., 07.06. Exkursion Lübeck, 7.-10.6.
Do., 13.06. Treffen U40-Mitglieder: Business-Networking AIV
Mo., 17.06. Filmreihe zum Bauhaus-Jahr: Leben in der Stadt von morgen, Emil Schumacher Museum
Sa., 13.07. Fahrradtour
Fr., 02.08. AIV-Sommerfest
Fr., 16.08. Fahrt nach Gera, 16.8.-18.8.
Fr., 24.08. Filmreihe zum Bauhaus-Jahr: Moderne Zeiten, Open-Air, Schloss Hohenlimburg
Di., 10.09. Fachvortrag "Rahmenbedingungen für die Realisierung von Bauprojekten durch kleine Genossenschaften"
Sa., 14.09. Freihandzeichnen
--., --.--. Herr Mesenholl, Vortrag: "Zustand und Sanierungsüberlegungen für die Brücken in Hagen"
So., 26.09. Filmreihe zum Bauhaus-Jahr: Das neue Frankfurt
So., 03.11. Filmreihe zum Bauhaus-Jahr
Mi, 06.11. Brillux: "Farbe erleben im Alter"
Do., 05.12. Weihnachtsfeier
 

Der blaue Tisch

Die Veranstaltungsreihe “Blauer Tisch” wird im Jahr 2019 fortgesetzt.

Die Veranstaltungsorte und Anfangszeiten werden rechtzeitig durch gesonderte Einladung mitgeteilt.

Bisherige Veranstaltungen:

Hauptbahnhof Hagen

Bleichplatz in Hagen

Bodelschwinghplatz in Wehringhausen

Lutherkirche in Hagen

Hagen-Haspe

Drerup-Viertel in Hagen

Bahnhofshinterfahrung

Weitere Informationen und Pressestimmen

Exkursion nach Münster

Wiederaufbau und Entwicklung der Innenstadt von Münster im Kontext zur regionalen Baukultur

Schwerpunkt der von unserem Mitglied Dipl.-Ing. Johann Dieckmann akribisch vorbereiteten städtebaulichen Exkursion nach Münster am 17.07.2013 war die Entstehung und Realisierung wichtiger Projekte zur Entwicklung der Innenstadt.

Der Wiederaufbau der Stadt Münster nach dem 2. Weltkrieg ist das Beispiel für ein Wiederaufbaukonzept im Kontext zur regionalen Baukultur. Ziel war es damals, „die Altstadt Münsters mit Ehrfurcht und gesundem Gefühl entsprechend unserer heutigen Lebensweise abzuwandeln“ (Zitat: Stadtbaurat Bartmann 1945). Trotz der totalen Zerstörung der Altstadt wurde der Stadtgrundriss mit geringen Veränderungen beim Wiederaufbau respektiert, im Gegensatz zu den Wiederaufbauplänen in anderen Städten nach dem Krieg wie z.B. in Hannover oder Worms.

Durch eine besondere Organisation in der Bauverwaltung – zuständig für alle Bauvorhaben in der Altstadt war ein Baupflegeamt – wurde eine aus der regionalen Bautradition entwickelte Gestaltqualität (die Verwendung von regionalen Baumaterialien, die erforderliche Detailausbildung z.B. der Fenster und die Proportionen der Öffnungen) durch Beratung der Bauherren umgesetzt.

Diese Anforderungen, die sich aus der regionalen Baukultur ableiten lassen, bestimmen auch heute noch die Diskussion und die Entwicklung von Projekten in der Innenstadt von Münster.

Entscheidend für die Entwicklung der Innenstadt seit 2000 und die danach entstandenen Projekte war die juristische Auseinandersetzung um die Genehmigung des Preußen-Parks, einem Einkaufszentrum vor den Toren der Stadt. Zum Glück wurde der Bebauungsplan vom Oberverwaltungsgericht aufgehoben und das Investitionshemmnis für die Projekte in der Innenstadt beendet, wie durch den informativen Vortrag von Herrn Schowe, dem Planungsamtsleiter der Stadt Münster, nachgewiesen wurde. Ohne diese Entscheidung wären die Münster-Arkaden auf dem Grundstück der Sparkasse und die Bebauung des Stubbengassenparkplatzes nicht entstanden. Durch die Erläuterungen von Herrn Schowe konnten die Rahmenbedingungen für die bauliche Entwicklung der Innenstadt von den Teilnehmern der Exkursion sehr gut nachvollzogen werden.

Besonderer Punkt war die Besichtigung des Hafens der Stadt Münster am Dortmund-Ems-Kanal. Dieses Quartier hat sich in den letzten Jahren zum Dienstleistungs- und Kreativquartier entwickelt. Die historische Entwicklung und die planungsrechtlichen Schwierigkeiten durch das gegenüberliegende Kraftwerk der Stadtwerke Münster wurden von Herrn Steingrube, der die Entwicklung als Ratsmitglied  begleitet hatte, anschaulich erläutert.

Mit den Investitionen im Bereich der Halle Münsterland, durch den Bau des Multiplexkinos und den Neubau des technischen Rathauses in Verbindung mit den Investitionen im Hafen ist die Aufwertung eines gesamten Stadtquartiers gelungen.

Zum Abschluss der Exkursion wurde der sanierte und wiedereröffnete Dom besichtigt. Die Erläuterung der Sanierungsarbeiten erfolgte durch Frau Göddecker, die verantwortliche Architektin des für die Sanierungsplanungen beauftragten Büros. Der denkmalgerechte Umgang mit der Bausubstanz und die damit verbundenen Entscheidungsprozesse und Ausführungsprobleme wurden praxisnah und lebendig vermittelt.

Die Exkursion wurde mit der abschließenden Überprüfung der regionalen Kneipenkultur im Brauhaus Pinkus gemeinsam beendet.

Dipl.-Ing. Georg Thomys

2. Vorsitzender AIV Mark-Sauerland

 

Fotos der Veranstaltung finden Sie hier.

 

Das Resümee als PDF.

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M. Arch.
Nöhstraße 20
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Tel.: 02331-403388

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