Willkommen beim AIV!

Als regionaler Verband für Architekten und Ingenieure verschiedener Fachrichtungen ist der Architekten- und Ingenieurverein Mark Sauerland seit 100 Jahren aktiv.

Unsere Mitglieder engagieren sich hier, weil sie von ihrer Verantwortung für die Gestaltung der Umwelt überzeugt sind. Unser Ziel ist es daher, Kompetenzen zu bündeln und mit unseren Ideen die heimische Baukultur zu fördern.

Mehr zum AIV Mark-Sauerland

Termine 2018

Aktuelle Termine auf einen Blick: 
Fr., 18.05. Besuch vom AAA aus Frankreich (3 Tage)
Do., 14.06. Spargelessen mit Kurzvorträgen
Sa., 07.07. Fahrradtour
Mo., 10.09. Aus eigenen Reihen Nr. 5 - Flächenkonversion
Mi., 03.10. Exkursion Venedig
Sa., 20.10. Freihandzeichnen
Mo., 12.11. Aus eigenen Reihen Nr. 6 - Stadtentwicklung
Do., 13.12. Weihnachtsfeier
 

Der blaue Tisch

Die Veranstaltungsreihe “Blauer Tisch” wird im Jahr 2018 fortgesetzt.

Die Veranstaltungsorte und Anfangszeiten werden rechtzeitig durch gesonderte Einladung mitgeteilt.

Bisherige Veranstaltungen:

Hauptbahnhof Hagen

Bleichplatz in Hagen

Bodelschwinghplatz in Wehringhausen

Lutherkirche in Hagen

Hagen-Haspe

Drerup-Viertel in Hagen

Weitere Informationen und Pressestimmen

Der Blaue Tisch in Haspe

 Konzept für Zwieback Brandt-Gelände gefordert

 Der AIV Mark Sauerland e.V. fordert für das seit vielen Jahren brach liegende Gelände der Firma Zwieback Brandt in Hagen ein städtebauliches Konzept. Die Diskussionsveranstaltung „Der Blaue Tisch“, die Ende Oktober zu dem Thema stattfand, stieß bei den betroffenen Bürgern auf großes Interesse.

Etwa 90 Bürgerinnen und Bürger, sowie Vertreter der Stadt Hagen und Vertreter der Firma Zwieback Brandt diskutierten gemeinsam mit dem AIV Mark Sauerland e.V. über die Möglichkeiten der weiteren Nutzung der Industriebrache. Nach der Begrüßung der Anwesenden durch den Vorsitzenden des AIV Mark Sauerland, Dr. Stefan Bild, übernahm der frühere Stadtbaurat der Stadt Hagen, Johann Dieckmann, die Moderation. Aus eigener Anschauung berichtete er über die vielen Versuche der Stadt Hagen, den Ortswechsel der Firma Zwieback Brandt zu verhindern sowie über das damalige Angebot der Stadt, ein Grundstück im Lennetal zur Verfügung zu stellen. Jedoch wurde durch vorher getroffene Entscheidung der Firma Brandt - u.a. wegen einer Investitionsförderung - das Angebot nicht angenommen.

Anschließend erläuterte der Geschäftsführer der Firma Zwieback Brandt, Jochen Schulte, aus seiner Sicht die Notwendigkeit einer Produktionseinstellung in Haspe. Bedingt durch die Weitläufigkeit der Betriebsräume mit 92 Aufzügen und vielen Förderbändern sei eine wirtschaftliche Arbeit nicht mehr gegeben gewesen. Allerdings riefen seine Argumente für die Betriebsverlagerung nach Thüringen Widerspruch bei den Anwesenden hervor.

 

Bezirksbürgermeister Dietmar Thieser berichtete über die vielfältigen Bemühungen in den vergangenen Jahren, für die Brache eine neue Nutzung zu finden. Neben dem Outlet-Center, gab es inzwischen weitere Ansätze für den Bau von Medizin- und Sportparks, die letztendlich auch zu keinem Ergebnis geführt haben. Hingegen waren sich die Diskussionsteilnehmer einig, dass eine zukünftige Nutzung nur durch eine Aufteilung in Teilflächen möglich ist, nämlich in mehrere Flächen für Gewerbe sowie Sport und Freizeit. Aber es wurde auch vorgeschlagen, Teile der Bausubstanz für altengerechte Wohnungen zu nutzen.

Ausführlich berichtete Jürgen Schädel vom Planungsamt der Stadt Hagen über die baurechtlichen Grundlagen dieser Gewerbebrache. Deutlich wies er darauf hin, dass die Stadt Hagen zwar über die Planungshoheit, nicht aber über die Vermarktungsrechte verfügt. Anhand von Planunterlagen der Stadt machte Schädel deutlich, dass die Brache Brandt in einem größeren Zusammenhang zu sehen sei. Östlich dieser Fläche stehen weitere Gewerbeflächen, wie unter anderem Gummi Becker und Möbel Frenzel zur Disposition, wobei diese im Rahmen der Gesamtstadtplanung zusammen gehören. Der Lauf der Ennepe, der alle diese Flächen durchquert und zum Teil durch die angrenzenden Gebäude stark beeinträchtigt wird, ist Teil des gesamten Problems. So sieht die Planung der Stadt eine Renaturierung des Flusses zusammen mit den angrenzenden Brachflächen vor, wobei auch an eine deutliche Verbesserung der Infrastruktur und des Freizeitwertes gedacht ist.  Zur Realisierung dieser Gedanken gehören natürlich Investoren, deren Suche auch durch die Stadt Hagen betrieben wird.

Gemeinsam sollen von der Bezirksvertretung mit Fachleuten im Rahmen einer Zukunftswerkstatt konkrete Vorschläge für die Entwicklung des Stadtteils unter Einbeziehung der Nachbarstädte erarbeitet werden. Es wurde vorgeschlagen, auch Lösungen für die Brandt-Brache gemeinsam mit dem Eigentümer zu erarbeiten.  Nach Zusage von Herrn Schulte, sich an diesen Gesprächen aktiv zu beteiligen, ist man nun zuversichtlich, dass nun endlich umsetzbare Konzepte mit allen Beteiligten erarbeitet werden, die dann auch in Schritten realisiert werden können.

 

Geschäftsstelle AIV-MS

Friederike Demski
M. Arch.
Nöhstraße 20
58089 Hagen
Tel.: 02331-403388

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