Willkommen beim AIV!

Als regionaler Verband für Architekten und Ingenieure verschiedener Fachrichtungen ist der Architekten- und Ingenieurverein Mark Sauerland seit 100 Jahren aktiv.

Unsere Mitglieder engagieren sich hier, weil sie von ihrer Verantwortung für die Gestaltung der Umwelt überzeugt sind. Unser Ziel ist es daher, Kompetenzen zu bündeln und mit unseren Ideen die heimische Baukultur zu fördern.

Mehr zum AIV Mark-Sauerland

Termine 2018

Aktuelle Termine auf einen Blick: 
Fr., 18.05. Besuch vom AAA aus Frankreich (3 Tage)
Do., 14.06. Spargelessen mit Kurzvorträgen
Sa., 07.07. Fahrradtour
Mo., 10.09. Aus eigenen Reihen Nr. 5 - Flächenkonversion
Mi., 03.10. Exkursion Venedig
Sa., 20.10. Freihandzeichnen
Mo., 12.11. Aus eigenen Reihen Nr. 6 - Stadtentwicklung
Mi., 05.12. Fachveranstaltung "Flachdachabdichtungen"
Do., 13.12. Weihnachtsfeier
 

Der blaue Tisch

Die Veranstaltungsreihe “Blauer Tisch” wird im Jahr 2018 fortgesetzt.

Die Veranstaltungsorte und Anfangszeiten werden rechtzeitig durch gesonderte Einladung mitgeteilt.

Bisherige Veranstaltungen:

Hauptbahnhof Hagen

Bleichplatz in Hagen

Bodelschwinghplatz in Wehringhausen

Lutherkirche in Hagen

Hagen-Haspe

Drerup-Viertel in Hagen

Bahnhofshinterfahrung

Weitere Informationen und Pressestimmen

Beitrag des AIV zur Stadtentwicklung durch das Format 'Der Blaue Tisch'

Seit 2012, dem 100 jährigen Jubiläum des AIV, ist durch das Diskussionsforum  „der Blaue Tisch“ die Entwicklung der Stadt Hagen und ihrer Quartiere zum zentralen Anliegen der Arbeit des AIV geworden.

Für Februar 2018 war in Absprach mit dem Oberbürgermeister  ein „Blauer Tisch“ zur Stadtentwicklung  in Hagen geplant. Zur Vorbereitung der Diskussion hatte der AIV ein Zukunftsprogramm erarbeitet. Der Blaue Tisch fand aus mehreren Gründen an dem Termin nicht statt. Er wird jetzt innerhalb des Beteiligungsverfahrens zum ISEK stattfinden.

Um sicherzustellen, dass die Anregungen des AIV als Beitrag zur Stadtentwicklung in  den Prozess des ISEK mit einbezogen werden, ist das Zukunftsprogramm als Anregung nach §  24  der Gemeindeordnung über den Oberbürgermeister an den Rat gestellt worden.

Um eine breite Beteiligung der Öffentlichkeit zu ermöglichen finden sie die Informationen hier.

  • Initiative Zukunft der Stadt Hagen Zukunftsprogram zur Entwicklung der Stadt als PDF.
  • Anmerkungen und Analyse zum ISEK, Ziele und Leitlinien von Beteiligungsprozessen als PDF.
  • Pressebericht als PDF.

 

15.8.2015 Die Sommer-Fahrradtour des AIV

Nachdem es am ursprünglich vorgesehenen Termin für die AIV-Fahrradtour im Juli 2015 einfach etwas zu warm - um nicht zu sagen viel zu heiß - war, hatten wir am 15. August 2015 ideales Radelwetter.

 

Um kurz nach 10:00 Uhr waren wir alle 15 Mann/Frau vor dem Schloss Bladenhorst versammelt, das Tor war (wie mit dem Schlossherrn Herrn Möhrke verabredet) geöffnet und wir haben dann gemeinsam mit ihm die Schlossanlage besichtigt. Er hat uns in sehr eindrucksvoller Weise mit der Schlossgeschichte vertraut gemacht.

 

Von Bladenhorst ging es dann über die Siedlung Teutoburgia und Holthausen nach Herne-Sodingen, wo wir uns in und um die Fortbildungsakademie herum umgesehen haben. Die Fortbildungsakademie ist 1999 gebaut worden und wird u.a. durch eines der innovativsten Energiekonzepte betrieben: der Strom für das gesamte Gelände wird mithilfe von Methan-Gas, das aus den alten Zechenschächten kommt, und einer großen Solaranlage auf dem Dach erzeugt.

 

Dort in Sodingen haben wir dann auch unsere Mittagsrast eingelegt, bevor es weiterging nach Schloss Strünkede, auch eine Gräften-Anlage wie in Bladenhorst. Es liegt in einem größeren Parkgelände, gehört jetzt der Stadt Herne und beherbergt ein Museum, es finden aber dort auch Hochzeiten und andere Feiern statt.

 

Weiter ging es über den Rhein-Herne-Kanal und die Emscher nach Recklinghausen-Süd zum Umspannwerk der VEW, das unter anderem das Museum "Strom und Leben" beherbergt. Nach einigem Hin und Her haben wir uns dann aber nicht die sicher sehr interessante Ausstellung angesehen, sondern sind wieder zum Kanal gefahren und haben es uns im "mediterran aufgestylten“ Stadthafen unter Palmen, Sand und Liegestühlen bei leckeren Getränken gut gehen lassen. Weiter ging es dann an der Emscher hoch bis vor Pöppinghausen, dort zur Straße und wieder über den Kanal zurück nach Schloss Bladenhorst, wo wir ziemlich genau um 16:00 Uhr wieder eintrafen.

 

Ein besonderer Dank gilt unserem Mitglied Dipl.-Ing. Werner Remscheid, der die Fahrradtour wie immer perfekt vorbereitet hat ! Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr !

Das Resümee als PDF.

Fotos der Veranstaltung finden Sie hier.

26.06.2015 Exkursion nach Siegen - Städtebau und Architektur

Die Mitglieder des AIV Mark-Sauerland waren mal wieder auswärts auf städtebaulicher und architektonischer Entdeckungsreise !

 

Am Donnerstag 25.06.2015 brachte uns der Reisebus nach Siegen. Das Oberzentrum des Siegerlandes hat sich in den letzten Jahren dank einer stringenten Stadtplanung deutlich zum Positiven hin gewandelt.

 

Stadtbaurat Michael Stojan führte uns persönlich in die Thematik ein. Er steht für eine konsequente Förderung der lokalen Baukultur. Michael Stojan nahm sich einen ganzen Nachmittag für den AIV Zeit - zunächst mit einem Vortrag und dann mit einem von ihm sehr leidenschaftlich geführten Stadtrundgang.

 

Der Vortrag von Michael Stojan trug den Titel „Siegen zu neuen Ufern, Stadtentwicklung und Baukultur vom Wiederaufbau bis zur Regionale“, was durchaus wörtlich gemeint ist. Nachdem die Sieg vor mehreren Jahrzehnten durch eine Parkplatzebene im Innenstadtbereich komplett zugedeckelt wurde, hat die Stadt „ihren“ Fluss nun wieder weitgehend freigelegt und für eine erfolgreiche Stadtentwicklung wiederentdeckt.

 

Die neu geschaffenen Qualitäten des Ufers laden zum Flanieren und Verweilen ein. Hier direkt am Wasser florieren Gastronomie und städtisches Leben. Die Offenlegung der Sieg ist ein sehr eindrückliches und äußerst vorbildhaftes Beispiel dafür, welch positiven städtebaulichen Effekt auch die Neugestaltung der innerstädtischen Volme- und Ennepeufer hinter dem Bahnhof in Hagen haben könnte, wenn diese mit Konsequenz und echtem Gestaltungswillen betrieben würde.

 

Der Stadtrundgang erstreckte sich aber nicht nur auf die Siegterrassen, sondern auch auf die Baumaßnahmen in der Altstadt und im Schlossbereich. Dabei wurde klar, dass Siegen zu diesem Zweck durchaus sehr unterschiedliche Instrumente einsetzt.

 

Hier stehen zunächst einmal die größeren baulichen Maßnahmen zur Umgestaltung der Verkehrsflächen und des Stadtbildes, die ohne Fördermittel und/oder Programme wie die Regionale gar nicht umsetzbar wären. Grundlage hierfür sind natürlich eine fundierte Kenntnis der vorhandenen Fördertöpfe und der erklärte politische Wille, diese auch zielführend einzusetzen.

 

Daneben gibt es aber auch zahlreiche kleinere Maßnahmen und Interventionen, an denen sich die Bürger direkt beteiligen können und die daher oft auch direkt von der Bürgerschaft vorgeschlagen werden. Hierzu gehören die Umgestaltung einzelner Grünflächen und Fassaden, ein „Wettbewerb“ zur Farbgebung von Stromkästen oder das Thema Stadtsauberkeit. Einfache Maßnahmen, die viel bewirken können.

 

Darüber hinaus hat sich Siegen mit der Einführung eines Gestaltungsbeirates und einer dezidierten Gestaltungssatzung wirkungsvolle Instrument geschaffen, das Stadtbild zu verbessern und vor allem einen öffentlichen Diskurs eröffnen zu können, um überhaupt erst einmal ein Gespür für den Sinn und die Notwendigkeit eines guten Städtebaus zu entwickeln.

 

Hierzu war es laut Michael Stojan zunächst notwendig, überkommene Vorstellungen und Strukturen aufzubrechen. So mussten die durchaus vorhandenen Qualitäten des Siegener Städtebaus und der lokalen Baukultur (gerade auch aus der oft unterschätzten Epoche des Wiederaufbaus) erst einmal in das Bewusstsein der Öffentlichkeit getragen werden. Mittlerweile sind Gestaltungsbeirat und Gestaltungssatzung jedoch nicht mehr aus dem baupolitischen Alltag wegzudenken. Die Siegener haben gelernt, wieder stolz auf ihr Stadtbild zu sein.

 

Den Abschluss der Exkursion bildete der Besuch der Autobahnkirche Wilnsdorf. Architekt Schuhmacher stellte uns das ambitionierte Projekt persönlich vor und erläuterte die Entstehungsgeschichte und die ungewöhnliche Baukonstruktion. Wenngleich man es der kleinen Kirche aufgrund ihrer monolithischen Erscheinung nicht ansieht, ist sie eine reine Holzkonstruktion mit einer Kunststoffbeschichtung. Von besonderem Interesse ist auch die innere Tragstruktur aus einem mehrfach gewölbten Holzgitter. Kein Träger gleicht dem anderen, so dass eine solches Tragwerk nur mit umfangreicher EDV-Unterstützung entworfen werden konnte.

 

Für die Exkursion gab es 2 AKNW-Fortbildungspunkte. Ein ganz besonderer Dank gilt unserem Mitglied Dipl.-Ing. Johann Dieckmann, der die spannende Exkursion akribisch vorbereitet hat und den AIV-Mitgliedern somit einen sehr lehrreichen Tag beschert hat. Von Siegen lernen – ein vielversprechender Anfang wurde gemacht !

 

Dipl.-Ing. Georg Thomys

1. Vorsitzender AIV Mark-Sauerland

Fotos der Veranstaltung finden Sie hier.

Das Resümee als PDF.

Geschäftsstelle AIV-MS

Friederike Demski
M. Arch.
Nöhstraße 20
58089 Hagen
Tel.: 02331-403388

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